
Fascism och nazism i Österrikes historia
1925–2026
Demnächst · 2026 · Verlag Carlsson Bokförlag
Österreich verbinden wir Schweden vor allem mit der Alpenlandschaft, mit den offenen Weiten und mit Wien als Kulturstadt Europas. Hinter dieser Idylle verbirgt sich eine braune Geschichte. In diesem Buch, das beim habsburgischen Reich und seiner Auflösung am Ende des Ersten Weltkriegs ansetzt, schildert der Autor die stürmischen 1920er Jahre, die Mitte der 1930er Jahre zunächst mit dem Sieg des Faschismus und wenige Jahre später mit der Ankunft des Nationalsozialismus 1938 endeten.
Die Österreicher begrüßten Hitlers Anschluss, indem sie fast geschlossen auf die Straße gingen, um ihn in Linz, Wien und in seiner Geburtsstadt Braunau am Inn willkommen zu heißen. Österreicher spielten danach eine zentrale Rolle bei der Vernichtung der europäischen Juden. Lange gelang es dem Land nach dem Zweiten Weltkrieg, seine wahre Geschichte mithilfe der sogenannten Opfertheorie zu verbergen — einer Theorie, die ihm die Alliierten auf dem Silbertablett servierten, als sie 1943 feststellten, Österreich sei Hitlers erstes Opfer. Im heutigen Österreich ist die Opfertheorie auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet. Stattdessen begegnet man Gedenkstätten und Museen an Konzentrationslagern, die früher vor der Öffentlichkeit verborgen waren.